Reparatur und Optimierung einer WERSI Spectra DX 700 CD
Moderator: happyfreddy
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Flöppchen
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Reparatur und Optimierung einer WERSI Spectra DX 700 CD
Wo ich den DH100 schonmal ausgebaut habe, wollte ich gleich überprüfen, ob R11 (22K gegen 10K) und R42/R55 (10K gegen 4,7K) vorgenommen wurden.
Leider habe ich Probleme, die Bauteile auf der bestückten Platine zu finden.
In der Aufbauanleitung gibt's leider auch keine Draufsicht von der Platine, sondern "nur" der Schaltplan.
@ Freddy:
Hast Du vielleicht ein Foto einer unbestückten Platine, wo ich erkennen kann, wo sich die Bauteile befinden?
Leider habe ich Probleme, die Bauteile auf der bestückten Platine zu finden.
In der Aufbauanleitung gibt's leider auch keine Draufsicht von der Platine, sondern "nur" der Schaltplan.
@ Freddy:
Hast Du vielleicht ein Foto einer unbestückten Platine, wo ich erkennen kann, wo sich die Bauteile befinden?
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happyfreddy
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Re: Versuch der Reparatur einer WERSI Spectra
Vom DH 100 habe ich leider kleine unbestückte Platine - unbestückt nur vom DH 11
SOwas wird man auch nicht mehr bekommen außer man rüstst einen desolaten DH 100 komplett ab.
Bei defektem DH 100 ( worauf es eh eltztlich hionausläuft wegen thermischer Probleme ) einfach auf den
DH 50 umsteigen nach meinem Dafürhalten klingt der sowieso besser - ist aber persönliches Empfinden.
Man muß jedoch wissen daß es verschiedene Versionen vom DH 100 gab !!!
Hier unterscheiden sich nicht nur die Platinen sondern sogar auch die Eproms !!
Maßgeblich ist der codex in einer ecke der Platine.
Auch vom DH 50 gibt es verschiedene Ausführungen der Platine bei gleicher Bestückung
Auch hier ein Kennbuchstabe in einer Eclke der Lötseite
In den Technischen Unterlagen der Spectra ist der Positionsdruck auf Seite 36 abgebildet
R 11 ist stehend an der VG Leiste als dritte Bauteil von oben gesehen ( VG Leiste rechts ) und R 42
ist stehen neben dem Op Amp IC 10 ( zweite Spalte drittes IC , Nase zur VG Leiste ) direkt an Pin 8
montiert
Positionsangaben beziehen sioch auf die Platine mit der Bezeichnung
DH 100 - H Nr 513371
SOwas wird man auch nicht mehr bekommen außer man rüstst einen desolaten DH 100 komplett ab.
Bei defektem DH 100 ( worauf es eh eltztlich hionausläuft wegen thermischer Probleme ) einfach auf den
DH 50 umsteigen nach meinem Dafürhalten klingt der sowieso besser - ist aber persönliches Empfinden.
Man muß jedoch wissen daß es verschiedene Versionen vom DH 100 gab !!!
Hier unterscheiden sich nicht nur die Platinen sondern sogar auch die Eproms !!
Maßgeblich ist der codex in einer ecke der Platine.
Auch vom DH 50 gibt es verschiedene Ausführungen der Platine bei gleicher Bestückung
Auch hier ein Kennbuchstabe in einer Eclke der Lötseite
In den Technischen Unterlagen der Spectra ist der Positionsdruck auf Seite 36 abgebildet
R 11 ist stehend an der VG Leiste als dritte Bauteil von oben gesehen ( VG Leiste rechts ) und R 42
ist stehen neben dem Op Amp IC 10 ( zweite Spalte drittes IC , Nase zur VG Leiste ) direkt an Pin 8
montiert
Positionsangaben beziehen sioch auf die Platine mit der Bezeichnung
DH 100 - H Nr 513371
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Flöppchen
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Okay, dann schaue ich da mal nach.
Ich hatte auf die Schnelle hier geschaut:
https://www.wersi-hochrhein.com/downld_ ... _DH100.pdf
Da gibt's die Infos nicht.
Dann hoffe ich mal, dass die Hardware Änderungen für alle Platinen Versionen gilt.
Ich hatte auf die Schnelle hier geschaut:
https://www.wersi-hochrhein.com/downld_ ... _DH100.pdf
Da gibt's die Infos nicht.
Dann hoffe ich mal, dass die Hardware Änderungen für alle Platinen Versionen gilt.
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happyfreddy
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Re: Versuch der Reparatur einer WERSI Spectra
Wenn in dieser BA noch der Vermerk über eine gefährliche Fassung für den TMS 320 enthalten ist so dürfte die
BA noch eine der ersten sein die gedruckt wurden.
Die letzte Anleitung für die Arcus ist die BA - C 320
und für die Spectra die BA 320
letzzte ist besser lesbar als PDF
BA noch eine der ersten sein die gedruckt wurden.
Die letzte Anleitung für die Arcus ist die BA - C 320
und für die Spectra die BA 320
letzzte ist besser lesbar als PDF
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Flöppchen
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Heute habe ich mich der EF 40 Platine gewidmet.
Ursprünglich hatte ich, wie mal von WERSI beschrieben, die Hardware Änderungen auf der EF40 gemacht, da mir der "Sinus Klick" tatsächlich zu stark und zu laut war.
Beschrieben war das hier: Ich hatte daraufhin R8 und R13 getauscht von 470K auf 2,2MOhm, leider mit dem Ergebnis, dass ich gar kein Sinus Klick mehr hatte.
Also habe ich statt der 470K zwei Trimmpotis verbaut und meinen Wunschwert selbst ermittelt.
Ich bin jetzt bei 800K angekommen. Trimmpotis raus und Festwiderstand rein, fertig.
Wieder etwas von der DoTo Liste gestrichen.... :)
Ursprünglich hatte ich, wie mal von WERSI beschrieben, die Hardware Änderungen auf der EF40 gemacht, da mir der "Sinus Klick" tatsächlich zu stark und zu laut war.
Beschrieben war das hier: Ich hatte daraufhin R8 und R13 getauscht von 470K auf 2,2MOhm, leider mit dem Ergebnis, dass ich gar kein Sinus Klick mehr hatte.
Also habe ich statt der 470K zwei Trimmpotis verbaut und meinen Wunschwert selbst ermittelt.
Ich bin jetzt bei 800K angekommen. Trimmpotis raus und Festwiderstand rein, fertig.
Wieder etwas von der DoTo Liste gestrichen.... :)
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Flöppchen
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Zudem wollte ich wieder gerne eine Pedalbeleuchtung haben, wie es bei meiner damaligen Saturn der Fall war.
Der Fuß findet zwar auch ohne Licht immer das passende Pedal, aber als Showbeleuchtung finde ich das ganz schick.
Also mal das CAD Programm geöffnet und was unauffälliges, kleines konstruiert. Mit dem 3D Drucker dann ausgedruckt.... Alles auf Basis eines tollen, kleinen LED Panels von eBay.
Dies findet man unter dem Suchbegriff:
"G4 LED 2 Watt, 12V AC/DC, 220lm, rund, 120°, warmweiß" und gibt's dort für 3 Euro das Stück.
Bei mir sitzt die LED sehr passgenau in dem Ausschnitt des 3D Druck Gehäuses und wird zusätzlich mit einer dünnen Litze durch die zwei Löcher in der Mitte des LED Panels und der Lasche im 3D Druck Halter fixiert.
Da sich die LED auch mit 12V AC zufrieden stellt, ist sie ideal für den freien, kleinen Stecker mit den zwei braunen Adern in der Spectra, meist in der Nähe des Netzteils zu finden. Laut "happyfreddy" wird dieser Stecker bzw. die Spannung gerne für ein eingebautes OX7 genutzt und führt 12V/1Amp.
Da ich ein externes OX7 micro habe, brauche ich diese bereitgestellte Spannung sonst nicht.
Also fertige 3D Gehäuse mit LEDs und Tesa Power Strips unter die Orgel geklebt und die Kabel durch die schon vorhandenen Löcher gezogen. Da der Trafo auch unter Belastung der LEDs eine Spannung von 14V abgegeben hat und das auf die Dauer zu viel für die LEDs wäre und die Lichtausbeute eh zu hoch gewesen war, habe ich mich entschlossen, noch einen Widerstand in Reihe zu schalten.
Nun laufen die LEDs mit dem Reihenwiderstand von 10 Ohm bei 10,5V, und das war für meinen Geschmack genau richtig.
Der Fuß findet zwar auch ohne Licht immer das passende Pedal, aber als Showbeleuchtung finde ich das ganz schick.
Also mal das CAD Programm geöffnet und was unauffälliges, kleines konstruiert. Mit dem 3D Drucker dann ausgedruckt.... Alles auf Basis eines tollen, kleinen LED Panels von eBay.
Dies findet man unter dem Suchbegriff:
"G4 LED 2 Watt, 12V AC/DC, 220lm, rund, 120°, warmweiß" und gibt's dort für 3 Euro das Stück.
Bei mir sitzt die LED sehr passgenau in dem Ausschnitt des 3D Druck Gehäuses und wird zusätzlich mit einer dünnen Litze durch die zwei Löcher in der Mitte des LED Panels und der Lasche im 3D Druck Halter fixiert.
Da sich die LED auch mit 12V AC zufrieden stellt, ist sie ideal für den freien, kleinen Stecker mit den zwei braunen Adern in der Spectra, meist in der Nähe des Netzteils zu finden. Laut "happyfreddy" wird dieser Stecker bzw. die Spannung gerne für ein eingebautes OX7 genutzt und führt 12V/1Amp.
Da ich ein externes OX7 micro habe, brauche ich diese bereitgestellte Spannung sonst nicht.
Also fertige 3D Gehäuse mit LEDs und Tesa Power Strips unter die Orgel geklebt und die Kabel durch die schon vorhandenen Löcher gezogen. Da der Trafo auch unter Belastung der LEDs eine Spannung von 14V abgegeben hat und das auf die Dauer zu viel für die LEDs wäre und die Lichtausbeute eh zu hoch gewesen war, habe ich mich entschlossen, noch einen Widerstand in Reihe zu schalten.
Nun laufen die LEDs mit dem Reihenwiderstand von 10 Ohm bei 10,5V, und das war für meinen Geschmack genau richtig.
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In einer Grabbelskiste hatte ich noch einen passenden 10 Ohm Widerstand, der zwar mit 50 Watt viel zu hoch dimensioniert ist, aber dafür wird er auch nicht warm. :roll:
Das Endergebnis sieht nun so aus: Die *.stl kann ich gerne weitergeben, dazu bitte eine PN an mich.
Das Endergebnis sieht nun so aus: Die *.stl kann ich gerne weitergeben, dazu bitte eine PN an mich.
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happyfreddy
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Re: Versuch der Reparatur einer WERSI Spectra
Sieht gut aus diese Lösung........
Die beiden etwas dickeren Stecker die normal ja in RTeihe 2 x 6 V AC führen hätte man
auch an der PS 21 Platine umverdrahten und auf 2 x 12 V abändern können.
Leitungen liegen ja eh im Kabelbaum schon.
Im Nachhinein fällt mir ein man hätte auch die LED Stripleisten verwenden können
die sogar im Farbton und Helligkeit dimmbar sind.
Für die evtl noch erforderliche Notenbeleuchtung würde ich hier
auf eine externe Lampe zurückgreifen und nicht den
Orgelspieltisch mit den bei Wersi üblichen
Schwanenhalsleuchten verschandeln.
Die beiden etwas dickeren Stecker die normal ja in RTeihe 2 x 6 V AC führen hätte man
auch an der PS 21 Platine umverdrahten und auf 2 x 12 V abändern können.
Leitungen liegen ja eh im Kabelbaum schon.
Im Nachhinein fällt mir ein man hätte auch die LED Stripleisten verwenden können
die sogar im Farbton und Helligkeit dimmbar sind.
Für die evtl noch erforderliche Notenbeleuchtung würde ich hier
auf eine externe Lampe zurückgreifen und nicht den
Orgelspieltisch mit den bei Wersi üblichen
Schwanenhalsleuchten verschandeln.
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Flöppchen
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Noch mal ein Update der letzten Tage.
Der XM Memory Tower MT 1 war auch noch zu revidieren, da auch dort die Akkusäure sehr viel zerstört hat. Dazu habe ich erstmal alle relevanten Bauteile, die beschädigt waren, ausgelötet und die Leiterbahnen und Vias wieder repariert mit Lack- / Silberdraht. Anschließend wieder alles mit neuen IC Fassungen versehen.... und auch gleich die Ladeschaltung vorbereitet, so wie es Freddy beschrieben hat.
https://forum25.keyboardpartner.de/viewtopic.php?t=887 So sieht der Tower nun aus: Anschließend Funktionstest in der Orgel und natürlich auslagern des Akkus. Zum Schluss noch das Standby Kabel der Einfachheit halber an MB40, PL4 anschließen (schwarze Litze) und die Ladeschaltung mit Multimeter überprüfen. Ich habe dazu direkt an den Ram Bausteinen gemessen, ob dort die Standby Spannung richtig ankommt.
Der XM Memory Tower MT 1 war auch noch zu revidieren, da auch dort die Akkusäure sehr viel zerstört hat. Dazu habe ich erstmal alle relevanten Bauteile, die beschädigt waren, ausgelötet und die Leiterbahnen und Vias wieder repariert mit Lack- / Silberdraht. Anschließend wieder alles mit neuen IC Fassungen versehen.... und auch gleich die Ladeschaltung vorbereitet, so wie es Freddy beschrieben hat.
https://forum25.keyboardpartner.de/viewtopic.php?t=887 So sieht der Tower nun aus: Anschließend Funktionstest in der Orgel und natürlich auslagern des Akkus. Zum Schluss noch das Standby Kabel der Einfachheit halber an MB40, PL4 anschließen (schwarze Litze) und die Ladeschaltung mit Multimeter überprüfen. Ich habe dazu direkt an den Ram Bausteinen gemessen, ob dort die Standby Spannung richtig ankommt.
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Heute habe ich die Ladeschaltung von CO-1 und MST-8 überprüft, mir dem sehr hilfreichen Schaltplan von Freddy. Vielen Dank dafür!
Hier zu finden:
https://forum25.keyboardpartner.de/viewtopic.php?t=1791
Wenn dann noch eine Adapterplatine zum verlängern vorliegt, geht's ganz bequem.
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https://forum25.keyboardpartner.de/viewtopic.php?t=1791
Wenn dann noch eine Adapterplatine zum verlängern vorliegt, geht's ganz bequem.
Zuletzt geändert von Flöppchen am 21. Jan 2026, 06:55, insgesamt 1-mal geändert.
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