Reparatur und Optimierung einer WERSI Spectra DX 700 CD
Moderator: happyfreddy
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Flöppchen
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Reparatur und Optimierung einer WERSI Spectra DX 700 CD
Durch einen Zufall bin ich an eine der ersten Spectra's mit eingebauten Lautsprechern gekommen.
Leider wurde das Instrument die letzten 15 Jahre nicht mehr gespielt und so sieht es leider auch innen aus.
Alle Akkus waren alle ausgelaufen und haben einen sehr schweren Schaden auf MST8, CO1 und dem XM Memory Tower hinterlassen. Ich denke, es waren noch die ersten.
Auf dem Livestyle war auch ein Akku verbaut, der nun schon ausgebaut ist ( braucht man nicht, auf dem Livestyle kann nichts gespeichert werden) und ist zum Glück nicht ausgelaufen.
Die MST8 Platine habe ich schon revidiert. Natürlich werden zukünftig die Akkus ausgelagert.
Auf dieser Platine musste ich IC Sockel austauschen, Kondensatoren, Dioden, Widerstände und den MC68B40CP. Diese Bauteile waren alle angegriffen von der Säure und auch Durchkontaktierungen (Vias) waren weggeätzt wie auch Leiterbahnen. Dies wurde mit Silberdraht repariert.
Die Platine sieht nun wieder gut aus und ist wieder einsatzbereit nach dem Einsetzen des fehlenden ICs.
Prüfung der ganzen Orgel steht noch aus.
Aktuell arbeite ich an der CO1, die es am schlimmsten getroffen hat. Die betroffenen Bauteile habe ich bereits ausgelötet und die Platine mit Radierstift und Glasfaserstift gereinigt. Auch hier massive Schäden und Leiterbahnunterbrechungen.
Nun habe ich eine Frage zu der doppelreihigen Stromverteilungsschiene auf dem Board. Diese ist auch angegriffen worden und muss ersetzt werden.
Gibt's sowas noch zu kaufen, oder ist da Fädeldraht angesagt?
Leider wurde das Instrument die letzten 15 Jahre nicht mehr gespielt und so sieht es leider auch innen aus.
Alle Akkus waren alle ausgelaufen und haben einen sehr schweren Schaden auf MST8, CO1 und dem XM Memory Tower hinterlassen. Ich denke, es waren noch die ersten.
Auf dem Livestyle war auch ein Akku verbaut, der nun schon ausgebaut ist ( braucht man nicht, auf dem Livestyle kann nichts gespeichert werden) und ist zum Glück nicht ausgelaufen.
Die MST8 Platine habe ich schon revidiert. Natürlich werden zukünftig die Akkus ausgelagert.
Auf dieser Platine musste ich IC Sockel austauschen, Kondensatoren, Dioden, Widerstände und den MC68B40CP. Diese Bauteile waren alle angegriffen von der Säure und auch Durchkontaktierungen (Vias) waren weggeätzt wie auch Leiterbahnen. Dies wurde mit Silberdraht repariert.
Die Platine sieht nun wieder gut aus und ist wieder einsatzbereit nach dem Einsetzen des fehlenden ICs.
Prüfung der ganzen Orgel steht noch aus.
Aktuell arbeite ich an der CO1, die es am schlimmsten getroffen hat. Die betroffenen Bauteile habe ich bereits ausgelötet und die Platine mit Radierstift und Glasfaserstift gereinigt. Auch hier massive Schäden und Leiterbahnunterbrechungen.
Nun habe ich eine Frage zu der doppelreihigen Stromverteilungsschiene auf dem Board. Diese ist auch angegriffen worden und muss ersetzt werden.
Gibt's sowas noch zu kaufen, oder ist da Fädeldraht angesagt?
Zuletzt geändert von Flöppchen am 19. Jan 2026, 21:30, insgesamt 3-mal geändert.
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Flöppchen
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Reparatur und Optimierung einer WERSI Spectra DX 700 CD
Um diese Orgel geht es:
Anbei Bilder, so wie ich die Platinen vorgefunden habe....
Diese Verbinder (Stromdiebe) gehören definitiv ausgetauscht. Einer von beiden war schon beim öffnen der Orgel geöffnet.
Diese Verbinder (Stromdiebe) gehören definitiv ausgetauscht. Einer von beiden war schon beim öffnen der Orgel geöffnet.
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Zuletzt geändert von Flöppchen am 21. Jan 2026, 06:38, insgesamt 3-mal geändert.
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happyfreddy
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Re: Versuch der Reparatur einer WERSI Spectra
Nach so einer langen Standzeit der Orgel sind die durch die Akkus
enstandenen Schäden unvermeidlich gewesen.
Das wichtigste also erst mal die Akkus raus und Platine gründlichst reinigen mit Isopropanol
bzw Glasfaserstift.
Fehlende durchgeätzte Leiterbahnen - vor allem wenn sie noch unter den IC Sockeln liegen-
sind schwer zu finden. Ich habe für solche Arbeiten eine unbestückte Leiterplatte wo ich jede
Verbindung nachmessen und vergleichen kann - obendrein auch im Rechner
Somit jeden IC Sockel dessen Pins irgendwie blind aussehen entfernen und ersetzen.
Bei den 2 poligen Stromschienen ist jeder zweite Pin durch einen Metallsteg verbunden an dem dann
die einzelnen Lötpins herausschauen. Hier auch prüfen ob beide Pole der Stromschiene Kontakt haben.
Wenn ja ist die Säure bereits unter die Isolierung eingedrungen. So eine Schiene kann man dann
vergessen - nicht mehr brauchbar.
Wenn wie hier zwei Pins weggeätzt sind ist dies nicht weiter tragisch und mit isoliertem Schaltdraht
( bessen etwas dickerer Kupferlackdraht ) verbindet man die fehlenden Verbindungen von der Lötseite aus..
Solche Stromschienen sind nur schwer zu bekommen und werden meines Wissens auch nicht mehr hergestellt.
Wersi hat sie anscheinend speziell in der erforderlichen Länge / Polzahl fertigen lassen
Einpolige blanke Stromschienen wie sie bei der Rack Platine verwendet werden habe ich noch.
Ganz wichtig hier die PAL ICs WERSI 3 und WERSI 4 ohne die rein garnichts laufen würde.
Desgleichen auch der MT 1 GAL des Memtowers
Denke den einen IC Pin hier kann man noch retten und nach Reinigung mit farblosem Nagellack schützen.
Notfalls hier einen Zwischen Sockel verwenden. Für die Gedrehten Sockel gibt es passende Stiftleisten wo
an einer Seite die Pins einen dünneren Durchmesser haben, sodaß sie in die gedrehten Sockel passen.
Sollte der Kartenslot des Memtowers auch angefressen sein bitte PN ich habe noch Ersatz.
enstandenen Schäden unvermeidlich gewesen.
Das wichtigste also erst mal die Akkus raus und Platine gründlichst reinigen mit Isopropanol
bzw Glasfaserstift.
Fehlende durchgeätzte Leiterbahnen - vor allem wenn sie noch unter den IC Sockeln liegen-
sind schwer zu finden. Ich habe für solche Arbeiten eine unbestückte Leiterplatte wo ich jede
Verbindung nachmessen und vergleichen kann - obendrein auch im Rechner
Somit jeden IC Sockel dessen Pins irgendwie blind aussehen entfernen und ersetzen.
Bei den 2 poligen Stromschienen ist jeder zweite Pin durch einen Metallsteg verbunden an dem dann
die einzelnen Lötpins herausschauen. Hier auch prüfen ob beide Pole der Stromschiene Kontakt haben.
Wenn ja ist die Säure bereits unter die Isolierung eingedrungen. So eine Schiene kann man dann
vergessen - nicht mehr brauchbar.
Wenn wie hier zwei Pins weggeätzt sind ist dies nicht weiter tragisch und mit isoliertem Schaltdraht
( bessen etwas dickerer Kupferlackdraht ) verbindet man die fehlenden Verbindungen von der Lötseite aus..
Solche Stromschienen sind nur schwer zu bekommen und werden meines Wissens auch nicht mehr hergestellt.
Wersi hat sie anscheinend speziell in der erforderlichen Länge / Polzahl fertigen lassen
Einpolige blanke Stromschienen wie sie bei der Rack Platine verwendet werden habe ich noch.
Ganz wichtig hier die PAL ICs WERSI 3 und WERSI 4 ohne die rein garnichts laufen würde.
Desgleichen auch der MT 1 GAL des Memtowers
Denke den einen IC Pin hier kann man noch retten und nach Reinigung mit farblosem Nagellack schützen.
Notfalls hier einen Zwischen Sockel verwenden. Für die Gedrehten Sockel gibt es passende Stiftleisten wo
an einer Seite die Pins einen dünneren Durchmesser haben, sodaß sie in die gedrehten Sockel passen.
Sollte der Kartenslot des Memtowers auch angefressen sein bitte PN ich habe noch Ersatz.
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happyfreddy
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Re: Versuch der Reparatur einer WERSI Spectra
Die beiden Zuleitungen mit den roten Quetschverbindungen Nähe
des Schaltnetzteiles PS 21 würde ich ersetzen durch eine dauerhafte Lötverbindung
der Zuleitungen.
Dazu die Länge zum TGM Modul ausmessen und ggf etwas kürzen was der Höhe
der 5 Volt Versorgungsspannung für das TGM zu Gute kommt.
Leitungen entsprechend abisolieren und die Zuleitungen verdrillen.
Hier die abisolierte Leitung zum TGM um die Leitung im Kabelstrang des PS 21 umwickeln
und dann verlöten. Die Lötstelle dann mit Textil Isoband isolieren.
Bei der Gelegenheit die Platine des PS 21 entnehmen und sich die Lötstellen vor allem an den Stiftleisten
( 5 Volt , GND und + / - 15 V ansehen und ggf einmal nachlöten mit frischem bleihaltigem Lötzinn.
Bei allen Lötarbeiten nur verbleites Lot verwenden ( SN 60 PB 40 ) !!
Wenn bleifreies Lot verwendet wird, entstehen hier dann sog kalte Lötstellen, weil beide Lotsorten
sich nicht vertragen. Wenn man SN 60 PB 40 Lot nicht mehr bekommt dann SN 60 PB 38 CU 2 Lot verwenden.
Sowas ist zB bei Ebay noch zu finden,
Sollten die Kontakte im Pedal Probleme machen zunächst versuchen durch mehrfaches Treten die Kontaktstelle
zu reinigen. Direktes Reinigen der Kontaktfeder und Bügel ist diffizil vor allem beim späteren wieder einfädeln der Kontaktfedern. Meist sind es nur die unteren Kontakte die sich auf der einen kontaktplatine befinden.
Hierzu werde ich demnächst einen extra Thread mal aufmachen...
des Schaltnetzteiles PS 21 würde ich ersetzen durch eine dauerhafte Lötverbindung
der Zuleitungen.
Dazu die Länge zum TGM Modul ausmessen und ggf etwas kürzen was der Höhe
der 5 Volt Versorgungsspannung für das TGM zu Gute kommt.
Leitungen entsprechend abisolieren und die Zuleitungen verdrillen.
Hier die abisolierte Leitung zum TGM um die Leitung im Kabelstrang des PS 21 umwickeln
und dann verlöten. Die Lötstelle dann mit Textil Isoband isolieren.
Bei der Gelegenheit die Platine des PS 21 entnehmen und sich die Lötstellen vor allem an den Stiftleisten
( 5 Volt , GND und + / - 15 V ansehen und ggf einmal nachlöten mit frischem bleihaltigem Lötzinn.
Bei allen Lötarbeiten nur verbleites Lot verwenden ( SN 60 PB 40 ) !!
Wenn bleifreies Lot verwendet wird, entstehen hier dann sog kalte Lötstellen, weil beide Lotsorten
sich nicht vertragen. Wenn man SN 60 PB 40 Lot nicht mehr bekommt dann SN 60 PB 38 CU 2 Lot verwenden.
Sowas ist zB bei Ebay noch zu finden,
Sollten die Kontakte im Pedal Probleme machen zunächst versuchen durch mehrfaches Treten die Kontaktstelle
zu reinigen. Direktes Reinigen der Kontaktfeder und Bügel ist diffizil vor allem beim späteren wieder einfädeln der Kontaktfedern. Meist sind es nur die unteren Kontakte die sich auf der einen kontaktplatine befinden.
Hierzu werde ich demnächst einen extra Thread mal aufmachen...
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Flöppchen
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Reparatur und Optimierung einer WERSI Spectra DX 700 CD
Mal ne kurze Zwischenfrage: mir sind beim Tastatur hochklappen zwei Kunststoff Teile abgegangen.
Wo kommen die hin? Dazu kommt noch ein Kabel mit Kabelfarbe lila/ schwarz.
Der Stecker ist offen und liegt in der Orgel. Gehört der irgendwo hin? Auf der anderen Seite ist er mit Lila an den Zugriegeln angelötet und schwarz isoliert mit Isolierband.
Wo kommen die hin? Dazu kommt noch ein Kabel mit Kabelfarbe lila/ schwarz.
Der Stecker ist offen und liegt in der Orgel. Gehört der irgendwo hin? Auf der anderen Seite ist er mit Lila an den Zugriegeln angelötet und schwarz isoliert mit Isolierband.
Zuletzt geändert von Flöppchen am 21. Jan 2026, 06:49, insgesamt 3-mal geändert.
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happyfreddy
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Re: Versuch der Reparatur einer WERSI Spectra
Ooops HOffe nicht daß die beiden schwarzen Teile zur Tastatur selbst gehören.
Aufgrund der beiden kurzen seitlichen Stege könnte es vom schwarzen
Kunststoff Grundkörper stammen die die Tasten jeweils in der Ruhelage halten
Wenn alle Tasten in der Ruhelage noch sauber eine Linie bilden ist es Ok
Wenn jedooch bereits nach aufklappen des Zugriegelbrettes einige Tasten in die
Höhe schnellen weil der obere Plastik Gummipuffer fehlt werden die beiden
herausgefallenenen Plastikteile daher stammen
Unter Tipps & Tricks / TASTATUR PROBLEME mechanisch habe ich solches
erläutert.
Zum Hochklappen des Obermanuals IMMER unterhalb der metall Winkelleiste zum Untermanual hin
anfassen und NIE direkt an den weissen Tasten - auch wenn sich dies anbieten sollte.
Die recht dünnen Plastiknoppen mit dem Gummipuffer drauf sind sehr bruchempfindlich 1
Diesen schwarzen Kunststoff der Tastaturen kann man mit keinem mir bekannten Kunststoffkleber
wieder zusammengeklebt werden.
Auch sollte man nie direkt am Blech des Rhytmusbedienfeldes oder Mikrovorverstärker Bleches anfassen.
Diese sind nur mit zwei kleinen Senkschrauben im Kunststoffteil der Tastatur verschraubt
und dienen eigentlich nur der korrekten Ausrichtung der Seitenbleche.
Ich vermute jedoch eher daß die beiden kleinen Teile ( bräunliche Verfärbung schon wie Rost etc )
zu etwas anderem gehören.
Was das lila/schwarze Kabel mit dem kleinen weissen Stecker angeht, so gehört dies zum
Livestyle. Der Stecker kommt auf den 2 poligen Plug der PEM Platine etwa links mittig oberhalb des Quarzes.
Die schwarze Litze ist am Steckerfreien Ende abgeschnitten und die lila Litze wird am Hallregler
( vorderer linker Pin ) angelötet.
Dadurch kann der ISP Hall in der Lautstärke geregelt werden.
Aufgrund der beiden kurzen seitlichen Stege könnte es vom schwarzen
Kunststoff Grundkörper stammen die die Tasten jeweils in der Ruhelage halten
Wenn alle Tasten in der Ruhelage noch sauber eine Linie bilden ist es Ok
Wenn jedooch bereits nach aufklappen des Zugriegelbrettes einige Tasten in die
Höhe schnellen weil der obere Plastik Gummipuffer fehlt werden die beiden
herausgefallenenen Plastikteile daher stammen
Unter Tipps & Tricks / TASTATUR PROBLEME mechanisch habe ich solches
erläutert.
Zum Hochklappen des Obermanuals IMMER unterhalb der metall Winkelleiste zum Untermanual hin
anfassen und NIE direkt an den weissen Tasten - auch wenn sich dies anbieten sollte.
Die recht dünnen Plastiknoppen mit dem Gummipuffer drauf sind sehr bruchempfindlich 1
Diesen schwarzen Kunststoff der Tastaturen kann man mit keinem mir bekannten Kunststoffkleber
wieder zusammengeklebt werden.
Auch sollte man nie direkt am Blech des Rhytmusbedienfeldes oder Mikrovorverstärker Bleches anfassen.
Diese sind nur mit zwei kleinen Senkschrauben im Kunststoffteil der Tastatur verschraubt
und dienen eigentlich nur der korrekten Ausrichtung der Seitenbleche.
Ich vermute jedoch eher daß die beiden kleinen Teile ( bräunliche Verfärbung schon wie Rost etc )
zu etwas anderem gehören.
Was das lila/schwarze Kabel mit dem kleinen weissen Stecker angeht, so gehört dies zum
Livestyle. Der Stecker kommt auf den 2 poligen Plug der PEM Platine etwa links mittig oberhalb des Quarzes.
Die schwarze Litze ist am Steckerfreien Ende abgeschnitten und die lila Litze wird am Hallregler
( vorderer linker Pin ) angelötet.
Dadurch kann der ISP Hall in der Lautstärke geregelt werden.
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Flöppchen
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Vielen Dank, Freddy für die vielen wertvollen Beiträge von Dir.
Keine Sorge, beim hochklappen nehme ich immer die massive Metallleiste.
Bis jetzt konnte ich noch nicht finden, wo die hingehören. Die Tastaturen sind aber einwandfrei, zum Glück!
Da das lila/schwarze Kabel zu kurz war, um zum TGM zu gehen, habe ich noch einmal in der Anleitung nachgeschaut. Der Hinweis Hall und Livestyle war genau richtig. Allerdings geht das Kabel zum PEM 1, PL 11.
Es war auf jeden Fall schon ausgesteckt vorher, das konnte ich auf meinen gemachten Fotos sehen. Warum auch immer....
Super, dass du auch noch einmal erwähnt hast, immer das richtige Lot zu nehmen. Ich löte schon immer mit SN 60 PB 40 , das ist das einzig richtige Lot, mit Rohs konformen sehen die Lötstellen immer kalt aus.
Keine Sorge, beim hochklappen nehme ich immer die massive Metallleiste.
Bis jetzt konnte ich noch nicht finden, wo die hingehören. Die Tastaturen sind aber einwandfrei, zum Glück!
Da das lila/schwarze Kabel zu kurz war, um zum TGM zu gehen, habe ich noch einmal in der Anleitung nachgeschaut. Der Hinweis Hall und Livestyle war genau richtig. Allerdings geht das Kabel zum PEM 1, PL 11.
Es war auf jeden Fall schon ausgesteckt vorher, das konnte ich auf meinen gemachten Fotos sehen. Warum auch immer....
Super, dass du auch noch einmal erwähnt hast, immer das richtige Lot zu nehmen. Ich löte schon immer mit SN 60 PB 40 , das ist das einzig richtige Lot, mit Rohs konformen sehen die Lötstellen immer kalt aus.
Zuletzt geändert von Flöppchen am 21. Jan 2026, 06:49, insgesamt 2-mal geändert.
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Wofür sind bzw. waren die offenen braun/braunen Kabeln mit Steckern?
Sehr praktisch bei der Spectra ist übrigens die Werkzeugablage. Die gab es bei der Arcus nicht :D Die Stromdiebe sind entfernt und das Kabel zum Livestyle verdrillt und gekürzt. Danke für den Hinweis!
Sehr praktisch bei der Spectra ist übrigens die Werkzeugablage. Die gab es bei der Arcus nicht :D Die Stromdiebe sind entfernt und das Kabel zum Livestyle verdrillt und gekürzt. Danke für den Hinweis!
Zuletzt geändert von Flöppchen am 21. Jan 2026, 06:50, insgesamt 2-mal geändert.
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happyfreddy
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Re: Versuch der Reparatur einer WERSI Spectra
merci wg der falschen Plug Bezeichnung. Lila/Schwarz kommt natürlich auf die
PEM Platine. Habs schon korrigiert in meinem Posting.
Die beiden freien Stecker mit den braunen Kabeln haben folgende Verwendung
Die kürzere ( auf der anderen Seite des Spieltisches befindet sich noch eine davon )
mit den größeren Steckern sind für die Beleuchtungsspots falls man das Pedal
beleuchten will. Diese beiden Zuleitungen sind in REIHE geschaltet und kommen vom PS 21
linke Plug Seite. Je Spot stehen 6 V AC zur Verfügung
Das etwas längere Kabel mit dem kleinen Stecker saß ursprünglich mal auf der linlen rückseitigen
Anschlußplatine wo sich auch ein entsprechender Plug befuindet der hier jetzt frei ist.
Diese Zuleitung führt 12 V AC. Diesen Stecker hier nicht mehr auf PL 1 der CB 46 aufstecken.
Die Elektronik auf der Anschlußplatine CB 46 ( 7 Kanal Ausgang ) ist für die Umschaltung
Slow Fast eines Leslies vorgesehen gewesen was an den SUB D Stecker PL 3 angeschlossen wurde.
Dies hat niemand benötigt und deswegen ist diese 12 V AC Versorgung frei.
Später wurde diese für die sogenannte Schwanenhals Notenbrett Beleuchtung verwendet,
was jedoch auch nicht das gelbe vom Ei war und die Orgel eher verschandelt hat.
Zuletzt wurde mit dieser 12 AC Spannung ein eingebauter OX 7 up betrieben
Diesen OX 7up r gibt es jedoch nicht mehr ( außer gebraucht incl der zugehörigen Orgel :o
wo er eingebaut ist )
Somit einfach im Kopf behalten, daß es da eine 12 V AC Spannungsquelle mit ca 1 A gibt, die man
nutzen kann.
Ich habe sie dafür benutzt
https://forum25.keyboardpartner.de/viewtopic.php?t=837
Diese " Ablage " nicht zu hoch belasten !!
Die Schrauben im Deckel sind in MDF Material geschraubt.
Der Deckel sollte auch nicht mehr als 90 Grad abgeklappt sein fall das irgendwelche
Klinkenstecker in den Anschlußplatinen stecken.
Die Anschluß Flachkabel solten auch so geführt sein, daß sie einmal möglichst flach auf dere Abschirmfolie
liegen und zum anderen beim Zuklappen eine Schlaufe bilden und somit keinesfalls
irgendwie geknickt werden.
Ganz schlimm jedoch wenn Flachkabel im Scharnier der Rückwandklappe einmal eingeklemmt waren.
Solche Kabel haben dann einen Defekt also austauschen.
DAs lange NF Flachkabel von der MB 40 Rückwandplatine bzw vom PEM Modul wenn Livestyle mit ISP Hall
montiert iat darf keinesfalls vor dem Rack parallel zum MIDI Flachkabel geführt werden sondern immer hinter den Rack zur Rückwandklappe hin. Dies vermeidet Störeinstreuungen.
AM EIngang der PA 106 Endstufe ( rechts vom Rack ) sollte man am grauen Flachkabelstecker der NF Leitung von der
Anschlußplatine CB 45 zwei keramische Kondensatoren 470 pF gegen Masse direkt auf der Platine anlöten
Dieses dreipolige Flackhkabel hat an den Außenpins das NF Signal und in der Mitte die GND Leitung.
Dies verhindert HF Einstreuung und vergrößert den Störspannungsabstand.
Auf den Anschlußplatinen CB 45 sind die beiden in Längrichtung liegenden großen Drosseln L 3 und L 12
sowie auf der CB 46 die große Drossel L 17 zu entfernen und durch eine DRAHTBRÜCKE zu ersetzen.
PEM Platine. Habs schon korrigiert in meinem Posting.
Die beiden freien Stecker mit den braunen Kabeln haben folgende Verwendung
Die kürzere ( auf der anderen Seite des Spieltisches befindet sich noch eine davon )
mit den größeren Steckern sind für die Beleuchtungsspots falls man das Pedal
beleuchten will. Diese beiden Zuleitungen sind in REIHE geschaltet und kommen vom PS 21
linke Plug Seite. Je Spot stehen 6 V AC zur Verfügung
Das etwas längere Kabel mit dem kleinen Stecker saß ursprünglich mal auf der linlen rückseitigen
Anschlußplatine wo sich auch ein entsprechender Plug befuindet der hier jetzt frei ist.
Diese Zuleitung führt 12 V AC. Diesen Stecker hier nicht mehr auf PL 1 der CB 46 aufstecken.
Die Elektronik auf der Anschlußplatine CB 46 ( 7 Kanal Ausgang ) ist für die Umschaltung
Slow Fast eines Leslies vorgesehen gewesen was an den SUB D Stecker PL 3 angeschlossen wurde.
Dies hat niemand benötigt und deswegen ist diese 12 V AC Versorgung frei.
Später wurde diese für die sogenannte Schwanenhals Notenbrett Beleuchtung verwendet,
was jedoch auch nicht das gelbe vom Ei war und die Orgel eher verschandelt hat.
Zuletzt wurde mit dieser 12 AC Spannung ein eingebauter OX 7 up betrieben
Diesen OX 7up r gibt es jedoch nicht mehr ( außer gebraucht incl der zugehörigen Orgel :o
wo er eingebaut ist )
Somit einfach im Kopf behalten, daß es da eine 12 V AC Spannungsquelle mit ca 1 A gibt, die man
nutzen kann.
Ich habe sie dafür benutzt
https://forum25.keyboardpartner.de/viewtopic.php?t=837
Diese " Ablage " nicht zu hoch belasten !!
Die Schrauben im Deckel sind in MDF Material geschraubt.
Der Deckel sollte auch nicht mehr als 90 Grad abgeklappt sein fall das irgendwelche
Klinkenstecker in den Anschlußplatinen stecken.
Die Anschluß Flachkabel solten auch so geführt sein, daß sie einmal möglichst flach auf dere Abschirmfolie
liegen und zum anderen beim Zuklappen eine Schlaufe bilden und somit keinesfalls
irgendwie geknickt werden.
Ganz schlimm jedoch wenn Flachkabel im Scharnier der Rückwandklappe einmal eingeklemmt waren.
Solche Kabel haben dann einen Defekt also austauschen.
DAs lange NF Flachkabel von der MB 40 Rückwandplatine bzw vom PEM Modul wenn Livestyle mit ISP Hall
montiert iat darf keinesfalls vor dem Rack parallel zum MIDI Flachkabel geführt werden sondern immer hinter den Rack zur Rückwandklappe hin. Dies vermeidet Störeinstreuungen.
AM EIngang der PA 106 Endstufe ( rechts vom Rack ) sollte man am grauen Flachkabelstecker der NF Leitung von der
Anschlußplatine CB 45 zwei keramische Kondensatoren 470 pF gegen Masse direkt auf der Platine anlöten
Dieses dreipolige Flackhkabel hat an den Außenpins das NF Signal und in der Mitte die GND Leitung.
Dies verhindert HF Einstreuung und vergrößert den Störspannungsabstand.
Auf den Anschlußplatinen CB 45 sind die beiden in Längrichtung liegenden großen Drosseln L 3 und L 12
sowie auf der CB 46 die große Drossel L 17 zu entfernen und durch eine DRAHTBRÜCKE zu ersetzen.
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Flöppchen
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Kleines Update der letzten Tage.
Vielen Dank Freddy, für den Hinweis der zwei zusätzlichen 470pF Keramikkondensatoren auf dem PA 106 Verstärker im NF-Eingang.
Auch gut zu wissen, wofür die zwei Stecker sind und wofür man diese verwenden könnte.
Wahnsinn, was Du da geschaffen hast beim Einbau des HX 3. :)
Nachdem ich die zwei Kondensatoren angelötet hatte, habe ich gleichzeitig auch noch das Relais getauscht.
Das war auch eine gute Entscheidung, da beim simulieren des alten ausgelöteten 24V Relais am Labornetzteil bei geschaltetem Relais ein Widerstand pro Kontakt von 60 und 130 Ohm vorhanden war.
Zur Folge hätte das, dass bei sehr leiser Spielweise einzelne Kanäle teilweise ausschalten und sobald man die Lautstärke wieder etwas anhebt wird der Übergangswiderstand überwunden und die Lautsprecher springen wieder an.
Das ist sehr lästig und hatte ich schon bei meiner Arcus gehabt.
Ich habe mich gegen ein Relais der Marke "Finder" entschieden, da ich damit auch nicht die besten Erfahrungen gemacht habe.
Verbaut habe ich ein SCHRACK RP42A024, welches Baugleich ist. Es müssen nur vom Wechslerkontakt zwei Pins abgeschnitten werden.
Der Kontaktwiderstand bei dem neuen Relais lag bei 0,8 Ohm!
Vielen Dank Freddy, für den Hinweis der zwei zusätzlichen 470pF Keramikkondensatoren auf dem PA 106 Verstärker im NF-Eingang.
Auch gut zu wissen, wofür die zwei Stecker sind und wofür man diese verwenden könnte.
Wahnsinn, was Du da geschaffen hast beim Einbau des HX 3. :)
Nachdem ich die zwei Kondensatoren angelötet hatte, habe ich gleichzeitig auch noch das Relais getauscht.
Das war auch eine gute Entscheidung, da beim simulieren des alten ausgelöteten 24V Relais am Labornetzteil bei geschaltetem Relais ein Widerstand pro Kontakt von 60 und 130 Ohm vorhanden war.
Zur Folge hätte das, dass bei sehr leiser Spielweise einzelne Kanäle teilweise ausschalten und sobald man die Lautstärke wieder etwas anhebt wird der Übergangswiderstand überwunden und die Lautsprecher springen wieder an.
Das ist sehr lästig und hatte ich schon bei meiner Arcus gehabt.
Ich habe mich gegen ein Relais der Marke "Finder" entschieden, da ich damit auch nicht die besten Erfahrungen gemacht habe.
Verbaut habe ich ein SCHRACK RP42A024, welches Baugleich ist. Es müssen nur vom Wechslerkontakt zwei Pins abgeschnitten werden.
Der Kontaktwiderstand bei dem neuen Relais lag bei 0,8 Ohm!
Zuletzt geändert von Flöppchen am 21. Jan 2026, 06:50, insgesamt 2-mal geändert.
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