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Re: Leslie-Vol Potentiometer

Verfasst: 27. Jan 2013, 10:53
von happyfreddy
hi
Oder sich die Leslie Preamp Schaltung aus dem Leslie Interface dahinterklemmen. Per Gain Trimmpoti und zwischengeschaltetem Leslie Mixer Poti kann dann in den Clipping Bereich gefahren werden.
happyfreddy

Re: Leslie-Vol Potentiometer

Verfasst: 27. Jan 2013, 11:24
von hoaxel
also , die Schaltung LDR SWELL I/F nachbauen? und nach Leslie out einsetzen R20 ist der Trimmpoti? und wo käme der Mixerpoti dazwischen? 12V DC Spannungsversorgung? das ist jetzt der laienhafte Reim, den ich mir auf die Kurzantwort mache, stimmt das soweit ? Axel

Re: Leslie-Vol Potentiometer

Verfasst: 27. Jan 2013, 13:25
von happyfreddy
hi
Betrifft nur die Aufholvestärker hier den Teil mit den beiden Zehnerdioden im Gegenkopplungszweig
Werte sind mit 4V7 angegeben, diese durch 3V9 ersetzen was eine Verbesserung bringt.
Die LDR Fußschweller Sache brauchst dazu nicht jedoch die Spannungsversorgung. Der in der Schaltung angegebene
L Regler 7812 fällt inzwischen weg , positive Spannung direkt am LAdeelko abnehmen. Der negative Zweig mit dem 7908 bleibt jedoch.
Zwischen Aufholverstärker und MIXER kommt ein 10K Stereo Poti. Ausgang Aufholverstärker an heißes Ende des jeweiligen Potis, Schleifer an
MIXER EIngang. Der MIXer hat zwei Eingänge je Kanal Klemme 1 oder 2 bzw 4 oder 5 ; 3 ist Masse.
Probiert hat es noch niemand, nur was für Leslie gut ist kann hier helfen.
Ich probiere es auch noch aus ...........
happyfreddy

Re: Leslie-Vol Potentiometer

Verfasst: 27. Jan 2013, 13:55
von bovist
Für einen ausgeprägten, individuellen Overdrive-Effekt ist sicher eine externe Weiterbearbeitung besser. Guido macht es beim Neo Ventilator etwas anders, der Drive-Regler ist hier lautstärkeneutral. Der Neo hat es mit seinem Sharc-Fließkomma-DSP mit 48-Bit-MAC aber auch deutlich einfacher. Ich muss hier mit 20 Bit auskommen; der normale Signalweg hat nur 16 Bit plus 4 Bit Übersteuerungsreserve.

Re: Leslie-Vol Potentiometer

Verfasst: 27. Jan 2013, 15:51
von happyfreddy
hi,
Ich denke man ist hier sicher mit einer Röhrenvorstufe auf der besseren Seite.
Wenn ich mir die Demos von Simon98 ( HX 3 auf simplen MIC-100 Vorverstärker [Behringer Teil] dann auf Leslie )
anhöre wird sicher besser deutlich was den Sound als solchen ausmacht. Eine Röhre kann ich mehr verbiegen als jede
Transistorstufe oder OpAmp. Auch hier der Vergleich des ersten HX 1 mit der damaligen "simpel" Röhrenvorstufe:
Ein ganz anderer Klang : satter und viel mehr Tiefe und eine Übersteuerung war auch schon zu erreichen.
happyfreddy

Re: Leslie-Vol Potentiometer

Verfasst: 27. Jan 2013, 16:49
von hoaxel
Dankeschön, das sind doch mal amtliche Antworten. ich hab das mit dem Poti nochmal nachgehört, es Funktioniert, der Leslieeffekt wird leicht angedampft, ich hatte eben nur sowas erwartet, wie bei meiner T, bei der ich Gain und Drive potis vom MIg ins Spielbrett verlegt habe und sie dann durch alle Stadien durchziehen kann, ohne das die Polizei kommt. Original lordmäßig wäre doch leslie voll auf dann über mics in die Marshallkiste, und gib ihr den Rest? das hieße, für die Hausfrau, erst internes Leslie mit Leichtem overdrive, dann Röhren preamp und ab in die angebrachte Verstärkung. Simons Modell mit erst preamp und dann echtes Leslie erfordert ja ein solches, auf der Bühne nimmt er es dann auch wieder mit den Mics ab, und ab in die PA, nehm ich mal an.
Um mich nochmal klar auszudrücken, die Frage hier ist die optimale Reihenfolge der Effekte.
Beim Hoax gehts natürlich um genaueste Nachbildung der B3, das ist auch gut so, aber weil wir grad beim vollen Lord sind, eines kann sie nicht, nämlich das ein aus Schleudertrauma, das ich übrigends bei der T noch mit einer Unterbrechertaste nurfur den Generator noch verfeinert Habe.
viellecht wär ja der Schleudertaumaapp noch vor dem Geruchsgenerator ein Projekt für stille Stunden hähä, die wohl in weiter Ferne besinnlich am Horizont schlummern, Grüße Axel

Re: Leslie-Vol Potentiometer

Verfasst: 27. Jan 2013, 18:18
von happyfreddy
Hi,
Was Jon Lord gemacht hat ist in einem Video zu sehen wo er genau darüber berichtet.
Er hat KEIN Leslie benutzt sondern ging direkt auf die Guitar Amps

http://www.youtube.com/watch?v=O9TirDc2QNs
happyfreddy

Re: Leslie-Vol Potentiometer

Verfasst: 27. Jan 2013, 22:19
von Simon98
Hi,

Ganz früher hat er lange ohne Leslie gespielt, die letzen 10 Jahre immer öfter. Grade bei seinem Blues Project oder auch dem orchesterprojekt.

Es macht auf jeden fall keinen Sinn, die Verzerrung hinter das Leslie zu packen. Wenn dann davor. Mit der neuen NF-Matrix sollte das im falle der simulation auch zu lösen sein, frag mal den Gerrit.

Lg,
Simon

Re: Leslie-Vol Potentiometer

Verfasst: 27. Jan 2013, 22:45
von happyfreddy
@Simon98

Was Axel vorhat ist etwas völlig anderes, er möchte eine "Zerre" auf der eingebauten Lesliesimulation. Somit kann er nur vom Ausgang der Lesliesimulation ausgehen. Daher mein Vorschlag sich hier an den Schaltungsauszug des Interfaces zu halten.
Wenn der Ausgang über das Leslie Interface geht und ein echtes Leslie angeschlossen ist die Übersteuerungsmöglichkeit bereits im Leslieinterface machbar. Dafür ist der GAIN Trimmpoti da und der Level zum echten Leslie ist ein Poti was auf den Mixer des Interfaces geht und somit auch bedienbar ist . Inwieweit da evtl noch dran "gedreht" wird oder nicht ist eine andere Frage. Anschließbar sind nun alle 11 pol , 9 pol und 147er Leslies. 6 Pol dürfte auch kein Problem sein da noch was zu machen, betrifft ja nur die 100 V Überlagerungsspannung für Slow/Fast - Umschaltung.
happyfreddy

Re: Leslie-Vol Potentiometer

Verfasst: 29. Jan 2013, 15:42
von hoaxel
genau, mir gehts um das übersteuerte Leslie aus der Bombastrockzeit,zB. Kravetz damals mitner M100 in "How the Gipsy was born" wo ich vermute, das die Reihenfolge lesliepreamp-Leslie und dann mikrophoniert sei, also daß hier nur das Leslie hart übersteuert wurde und der Sound als solcher "fertig" ist. Das muß doch in der Simulation gut bei geringem Endpegel zu machen sein, Grüße